Dirk Kröger: Wie du zu deinem wahren Potential und inneren Glück finden kannst

 

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Autorin des Artikels: Ulrike Parthen
Titelfoto: Tatjana Askani

 

Es beginnt mit einem ganz normalen Interview und endet für mich in einem magischen Moment. Ich krempele kurzfristig mein Leben um und traue mich plötzlich Dinge, die ich aufgrund Knieschlottern und diverser Körpersymptome bisher tunlichst vermieden hatte. Damit sind wir bereits voll im Thema, das sich in Dirks Leben und Wirken darum dreht:

„Was steckt wirklich in dir und lebst du es schon?“

Die meisten Menschen sind weit davon entfernt, ihr volles Potential zu leben – teils sogar Lichtjahre. Ihnen ist nicht mal klar, welches Potential da überhaupt in ihnen schlummert. Dirk kennt die Antworten, wie man dorthin gelangt und auch die Verhinderungsmuster, die uns davon abhalten. Here weg go! In diesem Artikel brechen wir auf zu einer spannenden Reise “Was macht wirklich glücklich?” Begleite uns doch dabei.

 

Die Suche nach dem wahren Glück

Die neue Designer-Handtasche, total schick, natürlich mit deutlich erkennbarem Logo-Emblem. Macht sie glücklich? Oder vielleicht der rote Sportflitzer in der Garage, 3 Pferde im Stall, eine tolle Wohnung? Ein bisschen vielleicht, zumindest kurzfristig. Die Karriereleiter nach oben steigen, eine Menge Geld verdienen – welcome Glück?

Dirk suchte dieses Glück auch, erklomm dabei etliche Höhen und stürzte mindestens genauso tief ab. Wäre er eine Katze, hätte er inzwischen schon 7 neue Leben geschenkt bekommen – mindestens!

Irgendwann hatte er diese Kraxelei satt. Mühsam kletterte er und kletterte, ohne Pause, immer weiter. Wie anstrengend! Am Ende stand er auf diesem Gipfel und stellte fest: Verflixt, ich habe mich total verlaufen, das ist ja gar nicht mein Berg. Also suchte er woanders – sein innere Glück fand er dann dort, wo es auf uns alle längst wartet: im Innen statt im Außen.

 

Inneres Glück finden bedeutet, sich zu fragen:
Wer bin ich und wohin will ich?

Dein Glück finden

Klingt simpel und ist dennoch so schwer zu beantworten. Früher, ganz früher, als wir noch Knirpse und Knirpsinnen waren, sah die Welt anders aus: Wir ganz rein in unserem Wesen, in unserer Bestimmung und unseren Gaben. Bis uns die Gesellschaft und das Umfeld in jene Richtung verbog, wie sie es für richtig hielten. Wirkte sich bei Dirk so aus, dass der schüchterne und sensible Junge für diese seine Wesenszüge verspottet wurde. Doch gerade seine Sensibilität ist heute große Stärke seines Tuns, da sie ihm einen ungefilterten Zugang zu den menschlichen Emotionen ermöglicht.

Mit 16 Jahren zog er aus in die große weite Welt. Tschüss, du behütete Bauernhof-Dorfidylle an der Elbe – hallo Leben. Was er sich zunächst recht verlockend ausmalte, endete in Phase eins in einem Kulturschock und dem falschen Umfeld: harte Jungs, die die schönsten Frauen an ihrer Seite hatten, sowie die größten Muckis weit und breit. Wie Dirk später erkannte: die reinste Illusion bei der Definition vom eigenen Selbstwert, auf der Suche nach Anerkennung und Zugehörigkeit. Ein Katzenleben daher schon mal verbraucht, denn die Phase mündete im ersten großen Dilemma. Lektion verstanden!

 

Blendender Erfolg – aber noch weit entfernt, sein inneres Glück zu finden

Banklehre beendet, Immobilienmakler-Lehre mit Auszeichnung abgeschlossen. Als jüngster Ausbilder der Immobilienbranche in Hamburg seine Karriere gestartet. Extrem erfolgreich, mit sehr viel Geld und Immobilien jongliert, noch mehr verdient. Dann das große Erwachen im Jahr 2000, als die dot.com-Blase platzte, der Immobilienmarkt im freien Fall und Dirk mittendrin. Er rappelte sich wieder auf, die nächsten Erfolge klopften bereits an die Tür und er fühlte sich wie ein Star am Immobilienhimmel. Für dieses Star-Feeling kam die nächste Auszeichnung gerade recht:


The winner is: Dirk Kröger!


In dem Falle nicht die Oscars, sondern er wurde mit seinem Unternehmen zum zweiten Mal international als Best Property Consultancy Germany ausgezeichnet. Ein großes Ding in der Branche, wenn da nicht die innere Unzufriedenheit gewesen wäre. Nach außen alles glanzvoll – im Inneren dennoch eine quälend spürbare Leere. Die Erkenntnis daraus: Diese ganzen Erfolge, Titel, Auszeichnungen erfüllten ihn nicht. Aber was dann?

Viele Prozesse, Coachings, Transformationen später wurde ihm klar, was ihn wirklich aus- und glücklich macht, wo sein Potential liegt und auch sein Warum. Heute unterstützt er Menschen als Mentor für Potentialentfaltung, Mindset und New Business – seit 2016 gemeinsam mit seiner Frau Janina im COI-Club.

 

Wie macht er das bloß?

Zurück zu unserem Interviewtag und einem kleinen Einblick, was Dirk (ganz nebenbei) bei mir persönlich Spannendes bewirkte.

Aufgrund meiner gesundheitlichen Konstitution und teils großer Ängste bin ich eher der Schneckenhaus-Mensch – und deswegen auch Storytellerin + Autorin geworden mit bisher 9 veröffentlichten Büchern sowie um die 1.500 verfassten Storys und Texten. Man findet mich also eher hinter meiner Tastatur anstatt in der Welt da draußen. Außer meiner geliebten Waldspaziergänge und dem üblichen Erledigungskram im Alltag lasse ich mich kaum wo blicken. Essen gehen, sich mit Freunden treffen, Urlaub und so? Das ging bisher einfach nie so wirklich, und wenn doch, nur unter größtem Stress. Meine Symptome hatten anderes mit mir vor: Sie sorgten recht hartnäckig dafür, dass ich auch ja in diesem Schneckenhaus sitzen bleibe.

„Was machst du da?“, fragt mich mein Mann Rüdi neugierig, nachdem ich das Interview mit Dirk beendet habe und wie elektrisiert in meinen Rechner gucke. „Och, ich suche uns gerade ein Ferienhaus an der Ostsee, organisiere außerdem eine Lesung und melde mich bei Evi zum Pilateskurs an.“, antworte ich, als wäre es das Normalste der Welt. Das aus meinem Mund ist in etwa so normal wie wenn ein Regenwurm beim nächsten Ironman antreten will.

Stille.

„Das ist übrigens Dirk“, füge ich hinzu. „Wir haben gerade über Potentialentfaltung gesprochen und darüber, klare Entscheidungen zu treffen, um sein inneres Glück zu finden.“

Rüdi sagt lieber mal nix. Als ich ihm 24 Stunden später meinen Lesungstermin mitteile, zu dem er als Foto-Dokumentator natürlich mitkommen muss, guckt er mich groß an. Meine finale Auswahl an Ferienhäusern wird begleitet von mittelschwerem Drängeln meinerseits, wann er denn nun endlich seinen Sommerurlaub für nächstes Jahr auf der Arbeit einzureichen gedenke. Das gibt ihm den Rest an vielen Fragezeichen im Kopf (und mir ehrlich gesagt auch).

Tohuwabohu in Ulis Seele. Dort hocken diese ganzen Glaubenssätze und Ängste seit 35 Jahren fett auf ihrem Thron. Füttern sich die Bäuche kugelrund mit meinen Chips und denken gar nicht dran, diese Sitzplätze in vorderster Reihe je wieder zu verlassen. Plötzlich reißen die Neuankömmlinge die Türe auf, stürmen herein. Was für ein Tumult. Die einen wollen nicht gehen, die anderen sind in „Wir erobern die Welt-Stimmung“ und alle schlagen sich um die besten Plätze. Fühlt sich an wie eine Mischung aus Olympisches Gold gewonnen und Weltuntergang.

Das ist anstrengend und ich falle den restlichen Tag in eine Art Sofa-Koma. Was mich jedoch nicht davon abhält, Dirk am nächsten Morgen meine in die Wege geleiteten Ergebnisse mitzuteilen. Schließlich ist er dran schuld. Alle freuen sich – außer meinen Ängsten, die wollen lieber noch ein bisschen weiterkämpfen. Werden wir doch mal sehen, wer den längeren Atem hat.

 

Von klaren Entscheidungen und Taten

© Rüdiger Lutz

Kaum jemand auf dieser Welt konnte mich bisher dazu bewegen, zack, über meinen Angst-Schatten zu springen und entsprechende Handlungen einzuleiten – nicht mal ich selbst. Wie Dirk das in so kurzer Zeit per Zoom-Interview schaffte, weiß ich bis heute nicht.

Auch Ari fühlte den Sog, als sie ihn und seine Frau zum ersten Mal persönlich getroffen hat. Zitat Ari: “Die beiden kamen zur Tür rein und ich hatte das Gefühl, das Licht im Raum wird heller.” Seitdem herrscht eine innige Verbundenheit zwischen den Dreien. Das will ich natürlich genauer wissen. “Ari, kannst du das näher beschreiben, damit ich das hier im Artikel in Worte kleiden kann?” Sie sagt nö, geht in Worten nicht. Diese Magie müsse man fühlen.


Die 3 klassischen Stufen, um in dein wahres Potential zu kommen bzw. dein inneres Glück zu finden:
 
1.     Fühlen
2.     Erkennen + Verstehen
3.     Umsetzen

Meist herrscht ja die Theorie, dass der erste Dominostein der Wandlung die Qualität unserer Gedanken sei, die wiederum unsere Gefühle bestimmen und diese unser Handeln. Damit kann Dirk wenig anfangen. Aktuelle Neurowissenschaften sagen etwas anderes. Daher laufen diese Positiv-Denken-Nummern-Ansätze oft ins Leere. Ich kann ein Lied davon singen und dachte schon, das läge an mir. Glücklicherweise nicht, sondern, simpel daran, dass das gar nicht funktionieren kann – bei niemanden. Denn es ist genau umgekehrt, und das ließ mich Dirk anschaulich fühlen. Er verband mich mit meinem inneren Kern. Dort sitzen keine Gedanken, sondern Emotionen. Es machte wumm und ich spürte eine magische Kraft, die es mir leicht machte, Entscheidungen zu treffen. Dirk beschreibt das so:

„Jeder von uns kann sein Leben neu designen und sein wahres Glück finden, wenn wir das Bewusstsein dazu haben und Entscheidungen treffen.“

Dirk Kröger

Bei derlei Sätzen bekam ich bisher dreifachen Lippenherpes. Vor allem deswegen, da mir das theoretisch schon lange klar ist, ich konnte es einfach nur nicht umsetzen aufgrund meiner Symptome + Ängste. Ich armes Ding, schnief, ich will ja, ich kann nur nicht. Typische Opferrolle. Klar, dass mir solche Aussagen à la „Du kannst alles schaffen“ grundsätzlich total gegen den Strich gehen.

Gleiches, nur etwas anders formuliert, teile ich auch Dirk vorsichtig mit, als wir beim Interview zufällig bei diesem Thema landen. Er fragt mich spontan: „Hast du noch 10 Minuten Zeit und Lust? Dann machen wir mal.“

Schluck!

Ich: einigermaßen perplex, aber Dirks Bann längst erlegen. Er wirkt unfassbar echt und rein, das schwappt sofort zu mir rüber.

Daher sage ich einfach mal ja!

Bei 1. + 2. habe ich einen kleinen Vorsprung gegenüber vielen Menschen. In unzähligen Stunden der Persönlichkeitsentwicklung ist mir bereits klar, wo mein Pontential liegt, wozu ich auf dieser Welt bin und was mich ausmacht. Sieht Dirk genauso, der zum selben Schluss kommt.

Bleibt noch Punkt 3, die Umsetzung. Damit meine Herrschaften auf dem Thronsessel so richtig durcheinander gewirbelt werden, werfe ich drei Molotowcocktails in die Runde – in Form von unumkehrbaren Schritten in mein neues Leben. Felsenfest organisiert, ohne Wenn und Aber. Welche das sind, konntest du oben bereits lesen, und welche Auswirkung das hatte, auch.

Mein Unterbewusstsein und auch deines braucht für eine Umkehr solche drei bombig starken Impulse. Ein „Hallo wach, wir laufen zukünftig auf einer anderen Route entlang“ und schmackhaften Köder, den kein Unterbewusstsein wirklich abschlagen kann. Sogar meines, und das ist mal so richtig gnadenlos wie langjährig in die verkehrte Richtung konditioniert.

 

Dirk begründet alle diese Glaubenssätze, unsere Ängste und Konditionierungen in einem weiteren Zitat von Marianne Williamson, das auch schon Nelson Mandela in seiner Antrittsrede als Präsident zitierte. Es ist so grandios wahr, dass es gleichzeitig einen wunderbaren Schlusssatz für diesen Artikel bildet:

“Wir haben keine Angst vor der größten Dunkelheit, sondern vor unserem größten Licht.”

Marianne Williamson